Warum Hybrid-SASE die richtige Wahl für das Edge-Computing in der realen Welt ist

Sicherheit muss sich dorthin bewegen, wo Daten entstehen - und das ist immer häufiger am Edge**.**
In den letzten Jahren lag der Fokus von Unternehmen auf der Zentralisierung ihrer IT: Infrastruktur wurde in die Cloud verlagert, und der Datenverkehr durch zentrale Sicherheits-Stacks geleitet. Doch die Realität entwickelt sich weiter - zurück ans Netzwerk-Edge.
Laut 451 Research [1] investieren mittlerweile 60 % der Unternehmen in Edge-Infrastrukturen. Der Grund: zentrale Clouds-Modelle reichen für viele moderne Anwendungsfälle nicht mehr aus.
Von vernetzten Produktionsanlagen bis hin zu KI-gesteuerter Logistik - Unternehmen müssen Computing und Sicherheit näher an den Ort verlagern, an dem Daten entstehen und Entscheidungen getroffen werden.
Doch es gibt ein Problem: Die meisten Anbieter von Secure Access Service Edge (SASE) bieten ausschließlich cloudbasierte Plattformen an und beginnen gerade erst, Edge-Appliances in Betracht zu ziehen.
Warum herkömmliche Cloud-only-SASE-Modelle scheitern
Die meisten klassischen SASE-Anbieter setzen auf zentralisierte Points of Presence (PoPs) in der Clpud. Dieses Modell funktioniert für SaaS-Zugriffe aus Ballungsräumen, versagt aber im realen Edge-Betrieb. Einige Beispiele:
-
Fabrikhallen mit IoT-Geräten, die lokal gesichert und verarbeitet werden müssen
-
Einzelhandelsgeschäfte, die schnelle und zuverlässige POS-Konnektivität benötigen - ohne Umwege über ein entferntes Rechenzentrum
-
Bankfilialen, die in Echtzeit sicheren Zugriff auf Transaktionssysteme und Compliance-Tools brauchen - ohne sensible Daten durch entfernte Cloud-Regionen zu leiten
Erzwingen solche Szenarien eine Verbindung über weit entfernte PoPs, entstehen Latenzprobleme, höhere Bandbreitenkosten und Sicherheitsrisiken durch entkoppelte Performance.
Sicherheit muss dezentral und flexibel sein
Die neue Edge-Welt ist weit verzweigt und schwer vorhersehbar. Wie 451 Research feststellt, handelt es sich nicht mehr nur um „entfernte Standorte“ - zur Edge zählen Lagerhäuser, Sensoren, vernetzte Maschinen und mobile Endpunkte. Und mit dem explosionsartigen Wachstum von KI-Workloads erfordern Edge-Umgebungen zunehmend Echtzeitverarbeitung und Policy-Enforcement.
Moderne Sicherheit muss daher:
-
überall einsetzbar sein - in der Cloud, IaaS oder lokal;
-
niedrige Latenz bieten, indem Richtlinien lokal durchgesetzt werden statt über weit entfernte PoPs;
-
flexibel und skalierbar sein, etwa durch Zero-Touch-Provisioning und zentrale Orchestrierung.
Unsere Antwort: Hybrid-SASE von Open Systems
Bei Open Systems sind wir überzeugt, dass sich SASE Ihrem Netzwerk anpassen sollte - und nicht umgekehrt. Deshalb haben wir eine hybride SASE-Architektur entwickelt, die SaaS-, IaaS- und On-Prem-Deployments unterstützt.
-
**Dezentrale Sicherheitsdurchsetzung.**Wir platzieren Enforcement Points dort, wo sich Nutzer und Anwendungen befinden - ob Smart Factory, Niederlassung oder abgelegener Standort mit instabiler Verbindung. Vermeiden Sie unnötige Latenz und bleiben compliant, ohne auf Performance zu verzichten.
-
**Edge-optimierte Infrastruktur.**Unsere Lösung ist speziell für hybride Umgebungen konzipiert. Mit Edge-Gateways und flexiblen PoP-Optionen ermöglichen wir einfache Sicherheit auf Hunderten verteilten Standorten.
-
**24×7 Experten-Support.**Im Gegensatz zu vielen reinen Cloud-Anbietern ist unser SASE vollständig gemanagt - durch dedizierte Technical Account Manager und zertifizierte Level-3-Ingenieure, die sowohl Netzwerk- als auch Sicherheitsanforderungen komplexer Edge-Deployments verstehen.
Für eine sichere Edge-Zukunft
Der Wandel hin zur Edge beschleunigt sich - und Unternehmen können sich keine Cloud-only Sicherheitsarchitekturen leisten. Ob Sie sichere Konnektivität über internationale Standorte ausbauen oder geschäftskritische Workloads in regulierten Branchen unterstützen: Ihre Sicherheitsarchitektur muss sich mit Ihrem Computing-Modell weiterentwickeln.
Bei Open Systems entwickeln wir SASE so, dass es Ihr Unternehmen dort abholt, wo es heute steht - und Sie sicher in eine verteilte, Edge-orientierte Zukunft begleitet.
Gleich weiterlesen.

Das Netzwerk war nie weg. Wir haben nur aufgehört, es als Kontrollebene zu behandeln.
Das Netzwerk hat nie an Relevanz verloren. Erfahren Sie, warum Netzwerksicherheit in verteilten Umgebungen eine entscheidende Durchsetzungsebene für Zero Trust bleibt.

SASE war Schritt eins. Jetzt muss es funktionieren.
SASE hat die Cybersecurity-Architektur transformiert, nicht aber den Betrieb. Erfahren Sie, warum die eigentliche Herausforderung darin liegt, Security End-to-End zu betreiben und die Umsetzungslücke zu schließen.

24×7-SASE-Betrieb: Warum eine Always-on-Infrastruktur ein co-managed Modell erfordert
Digitale Transformation bedeutet heute nicht mehr, Technologie einfach auszurollen. Es geht darum, sie zu betreiben - sicher, global und ohne Unterbruch. Denn es geht um Business Continuity. Der eigentliche Unterschied liegt nicht in der SASE-Plattform selbst, sondern darin, wie sie betrieben wird.