Sicherer Zugang für 8.000 Menschen, 90 % weniger Feuerwehr-Einsätze.

Die Herausforderung, die Lösung, das Ergebnis.
Franke ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für private Küchen, Gastronomie, Convenience-Stores und professionelle Kaffeezubereitung, mit fast 8.000 Beschäftigten an 60+ Standorten weltweit. Als die Sicherheitsanforderungen wuchsen, wurde der bestehende Fernzugriff untragbar. Um weltweit sicheren, leistungsstarken Zugang zu gewährleisten, führte Franke eine gemanagte ZTNA- und MEP-Lösung ein - sie senkt die Komplexität, steigert die Transparenz und trägt den globalen Betrieb mit minimalem Aufwand.
Die Herausforderung
Als globales Unternehmen mit wachsenden Sicherheitsanforderungen brauchte Franke sichereren, leistungsstarken Zugang für seine fast 8.000 Beschäftigten an 60+ Standorten weltweit.
Die Lösung
Eine vollständig gemanagte ZTNA- und MEP-Lösung von Open Systems, die die Komplexität senkt, die Transparenz steigert und den globalen Betrieb mit minimalem Aufwand trägt.
Die Ergebnisse
Deutlich weniger manuelle Fehlersuche. Klare Sicht auf die Nutzerzugriffe und weniger Komplexität durch Managed Services.
Eingesetzte Lösungen
Weniger Feuerwehr-Einsätze, mehr Transparenz.
Ein gemanagtes ZTNA- und MEP-Setup nahm einem kleinen Team die Patch-Tretmühle ab und brachte jeden Login in ein einziges Portal.
"Freitag erkannt, Montag gelöst."
Wir haben uns kürzlich mit Ronny Hammel zusammengesetzt, Team Leader des Global Network Services Teams bei Franke, um über die früheren Herausforderungen und Ziele des Unternehmens zu sprechen - und darüber, wie Open Systems eine umfassende Lösung geliefert hat.
Können Sie Ihre Rolle im Unternehmen beschreiben, besonders im Hinblick auf die Netzwerksicherheit?
Als Team Leader des Global Network Services Teams bei Franke sind mein Team und ich für den globalen SD-WAN-Betrieb verantwortlich, unterstützt von Open Systems. Wir kümmern uns um alles - von Firewalls über globales WLAN bis zum Fernzugriff.
Letzterer ist in den vergangenen Jahren für Fertigungsunternehmen zu einer wachsenden Herausforderung geworden, denn es geht darum, den Zugang nicht nur für interne Beschäftigte zu steuern, sondern auch für externe Lieferanten in der Lieferkette, die streng regulierten Zugriff auf unsere Ressourcen brauchen. Mit den steigenden regulatorischen Anforderungen ist daraus auch eine Compliance-Frage geworden.
Was waren die wichtigsten Gründe für die Einführung von MEP und ZTNA, und welche konkreten Herausforderungen wollten Sie angehen?

Frankes Entscheidung für MEP und ZTNA von Open Systems war die direkte Antwort auf wiederkehrende Probleme mit unserer früheren MEP-Lösung. Immer wieder tauchten kritische Sicherheitslücken auf, die oft dringend am Abend oder außerhalb der Arbeitszeit gepatcht werden mussten. Für unser kleines internes Team wurde dieses ständige „Feuerlöschen“ untragbar. Als das End-of-Life der alten Lösung vorgezogen wurde, brauchten wir einen zuverlässigen Ersatz - und zwar schnell.
Während wir internen Nutzern - auch remote Arbeitenden - breiten Netzzugang geben, wollen wir externen Nutzern stark eingeschränkten, regulierten Zugang gewähren. Die Herausforderung: Diese externen Nutzer sind über die ganze Welt verteilt - über Europa, die USA, Südafrika, Indien, China und Südamerika. Um das Team zu entlasten, nutzten wir früher nur wenige zentrale Zugangspunkte. Das vereinfachte die Wartung, ging aber zulasten der Performance.
Die kombinierte ZTNA- und MEP-Lösung bietet den Nutzern lokale Zugangspunkte, was zwar kein unmittelbares Sicherheitsthema ist, aber zu einem spürbaren Performance-Schub führte.
Aktuell wird MEP für interne Nutzer eingesetzt - rund 3.000 bis 4.000 Kolleginnen und Kollegen weltweit. Ein reibungsloser Übergang war entscheidend, und MEP war dafür ideal: nahezu ein Eins-zu-eins-Ersatz für die frühere Lösung, der für die Endnutzer nur minimale Änderungen erforderte.
ZTNA dagegen wurde gezielt für rund 400 externe Nutzer ausgerollt - von Anfang an richtig aufgesetzt und vollständig von Open Systems gemanagt. Der Zero-Trust-Ansatz ist kein einmaliges Projekt, sondern eine fortlaufende Reise, was es umso wichtiger macht, von Beginn an ein skalierbares und zukunftssicheres ZTNA-Fundament zu schaffen.
In einem global tätigen Konzern funktionieren Standardlösungen von der Stange nicht. Manche Regionen verlangen maßgeschneiderte Ansätze und Flexibilität. In einigen Ländern etwa haben wir ZTNA direkt für Kolleginnen und Kollegen mit gemanagten Geräten ausgerollt, weil alternative Lösungen unter den gegebenen Bedingungen nicht machbar waren.
Die enge Zusammenarbeit mit Open Systems und die Möglichkeit, Lösungen zu kombinieren, waren entscheidend: Gemeinsam fanden wir eine Lösung, die sich schnell umsetzen ließ - ohne den laufenden Betrieb zu stören.
Und wir schauen bereits nach vorn: Langfristig erwägt Franke, auch intern schrittweise von MEP auf ZTNA umzusteigen - auf Basis sauberer Inventare von Anwendungen, Geräten und Nutzern. Die Grundlagen für diesen Übergang sind bereits gelegt.
Der Zero-Trust-Ansatz ist kein einmaliges Projekt, sondern eine fortlaufende Reise, was es umso wichtiger macht, von Beginn an ein skalierbares und zukunftssicheres ZTNA-Fundament zu schaffen.
Warum hat sich Franke für Open Systems entschieden?
Wir arbeiten seit mehreren Jahren erfolgreich mit Open Systems im Bereich Managed SD-WAN zusammen - und gerade bei komplexen, globalen Netzwerk- und Sicherheitsthemen hat sich Open Systems als zuverlässiger Partner erwiesen. Darüber hinaus wickelt Franke auch das gesamte Firewalling gemeinsam mit Open Systems ab.
Die gleichbleibende Servicequalität fällt auf jeder Ebene auf - von einem dedizierten Account-Team, das unsere Infrastruktur in- und auswendig kennt, bis zu Mission Control, dem globalen Support-Team, das 24/7 verfügbar ist.
Früher haben wir versucht, eine MEP-Lösung selbst zu betreiben - aber der Aufwand war schlicht zu hoch. Es hätte bedeutet, neues Know-how aufzubauen und Ressourcen zu binden, die wir anderswo brauchten. Immer wenn etwas schieflief, konnte jemand tagelang blockiert sein - was mit einem kleinen Team kaum zu bewältigen ist, erst recht bei global genutzten IT-Diensten wie dem Fernzugriff. In diesem Fall sind 24/7-Service und -Support unverzichtbar. Der Managed Service von Open Systems nimmt uns diese Last nicht nur ab, sondern gibt uns auch die Flexibilität und Skalierbarkeit, die wir brauchen.
Ein weiterer Vorteil: Da wir global bereits eine gut verteilte SD-WAN-Infrastruktur hatten, brauchte ZTNA keine neue Hardware. Das half, Kosten zu sparen, beschleunigte den Rollout und vereinfachte den laufenden Betrieb - besonders entscheidend angesichts des Zeitdrucks, unter dem wir standen.
Letztlich gab auch die nahtlose Integration der MEP- und ZTNA-Lösungen in unser bestehendes SASE-Ökosystem den Ausschlag. Alles kommt aus einer Hand - das senkt die Komplexität und steigert die Effizienz.
Wie lief die Implementierung?
Die Implementierung war fokussiert, effizient und reibungslos - genau das, was wir von Open Systems gewohnt sind. Unsere Technical Account Manager kennen sowohl unsere Infrastruktur als auch unser Team sehr genau, was die Zusammenarbeit unglaublich effektiv macht. Selbst außerhalb der Geschäftszeiten ist immer jemand erreichbar, der sich kümmert. Der Support ist nicht nur technisch stark - er ist auch verlässlich und engagiert, und das macht für uns wirklich einen Unterschied.
Wann immer es Fragen oder kleinere Probleme gab, konnten wir einfach zum Hörer greifen - die direkte Kommunikation machte alles viel einfacher.
Wir schätzen auch den praxisnahen Ansatz von Open Systems und die schnellen Reaktionszeiten, gerade wenn Sicherheitslücken auftauchen. Dass wir uns nicht selbst darum kümmern müssen, spart uns enorm viel Zeit.
Der Rollout selbst verlief in zwei Phasen: Zuerst wurde die Lösung ausgerollt und die wichtigsten Anforderungen umgesetzt. Dann folgte eine gemeinsame Feinabstimmungsphase - in enger, konstruktiver Zusammenarbeit zwischen unserem Team und Open Systems, um die Lösung genau auf unsere spezifischen Bedürfnisse zuzuschneiden.
Welche positiven Erfahrungen oder Erkenntnisse haben Sie im Projekt gewonnen?

Eine der größten Überraschungen für uns war, wie schnell und flexibel Open Systems auf unsere Anforderungen reagierte - selbst in anspruchsvollen Szenarien wie dem Betrieb in China.
Durch das plötzliche End-of-Life unserer bisherigen Lösung standen wir unter enormem Zeitdruck, schnell eine neue Lösung zu finden und einzuführen. Wir hatten mit einer langen Lücke zwischen Vertragsunterzeichnung und Rollout gerechnet - zumal wir ein formales Ausschreibungsverfahren durchliefen.
Stattdessen konnten wir direkt vom Proof of Concept in den Live-Betrieb übergehen. Open Systems bewies hier eine beeindruckende Agilität, die uns enorm half, im Zeitplan zu bleiben. Nicht nur der erste Rollout verlief reibungslos, auch die laufende Zusammenarbeit ist ausgesprochen kooperativ und lösungsorientiert.
Ein besonders bemerkenswertes Beispiel war die Umsetzung in China. Anfangs war die Performance dort begrenzt, weil der gesamte Verkehr über den Singapur-Hub lief. Open Systems reagierte schnell und stellte innerhalb weniger Tage eine lokale Lösung bereit - auf Basis unserer bestehenden SD-WAN-Infrastruktur, einschließlich des Aufbaus eines Hubs in China. So blieb der gesamte Datenverkehr im Land und Probleme mit der Great Firewall wurden vermieden. Die Reaktionszeit war bemerkenswert: Freitag erkannt, Montag gelöst. Seitdem ist die ZTNA-Performance in China stabil.
Und vielleicht das Beste: Unsere Nutzer bemerkten den Wechsel kaum. Trotz des schnellen Rollouts gab es kein negatives Feedback - ein klares Zeichen dafür, wie sauber der technische Übergang umgesetzt wurde.
Die Reaktionszeit war bemerkenswert: Freitag erkannt, Montag gelöst.
Wie haben sich die Netztransparenz und Ihre Kontrolle über die Nutzerzugriffe mit ZTNA und MEP verändert? Welche Verbesserungen haben Sie festgestellt?
Wir sehen klare Verbesserungen bei Transparenz und Performance sowie eine deutliche Entlastung im Tagesgeschäft.
Performance
Die Performance für Endnutzer hat sich erheblich verbessert, da wir jetzt theoretisch 90 Zugangspunkte weltweit haben - MEP- und ZTNA-Zugang liegt damit viel näher bei den Endnutzern.
Sehr positives Feedback erhielten wir von Standorten in Südafrika und Südamerika, wo wir nun zum ersten Mal Zugangspunkte haben - etwas, das es zuvor schlicht nicht gab.
Der größte Vorteil ist jedoch, dass wir uns darum nicht mehr kümmern müssen. Wir müssen nicht mehr jeden Morgen die Websites der Hersteller prüfen, ob neue Sicherheitslücken gemeldet wurden, um dann hektisch zu patchen. Open Systems überwacht alles für uns und handelt bei Bedarf schnell und zuverlässig.
Transparenz
Das Open Systems Kundenportal zeigt uns genau, wer sich wann und wie angemeldet hat - das schafft entscheidende und dringend benötigte Transparenz. Zwar konnten wir zuvor technisch ähnliche Daten über Syslog, Microsoft Sentinel und andere Tools gewinnen, aber das war deutlich umständlicher und zeitaufwendiger. Die Integration dieser Funktion in das Open Systems Portal hat die Fehlersuche erheblich vereinfacht.
Entlastung im Betrieb
Mit der alten Lösung war der Umgang mit den ständigen Sicherheitslücken oft nervenaufreibend - jeder Morgen begann damit, die Nachrichten zu prüfen und zu hoffen, dass kein neues kritisches Problem aufgetaucht war, das sofort gepatcht werden musste. Oft tauchte, kaum war eines behoben, schon das nächste auf.
Heute können wir unser Sicherheitsniveau bequem über das Open Systems Mission Control Portal überwachen. Taucht doch einmal eine Sicherheitslücke auf, wird sie transparent und schnell behoben. Wir schlafen besser und beginnen unsere Tage entspannter - Open Systems hat uns definitiv eine Last von den Schultern genommen.
Zeitersparnis
Auch im Tagesgeschäft haben wir deutlich Zeit gespart. Früher betrieben wir fünf bis sechs Security-Gateways selbst. Das Patchen und Testen jedes einzelnen dauerte etwa zwei Stunden pro Gerät. Heute profitieren wir von rund 190 Security-Gateways an etwa 90 Standorten weltweit - allesamt von Open Systems gemanagt. Der Wartungsaufwand auf unserer Seite ist damit auf null gesunken. Dadurch haben wir jetzt spürbar mehr Zeit für strategische Aufgaben.
Die Überlegung hinter dem Schritt.
Warum moderner Fernzugriff, ein echtes NOC und Zero Trust zusammengehören, wenn ein kleines Team den Zugang für Tausende von Menschen betreibt.
Gleiches Problem, anderes Logo?
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